Operas „Reborn“-Projekt implementiert ein neues Design und einen Schnellzugriff auf den FB-Messenger, Whatsapp und Telegram.

Die erste Version von Opera erschien 1995. Nachdem 22 Jahre lang an Opera gefeilt wurde, hat er sich zu einem der weltweit meistverwendeten Web-Browsern entwickelt. Während Google Chrome fest an erster Stelle platziert ist, mit Mozilla Firefox und Microsoft Internet Explorer dicht auf den Fersen, muss Opera noch ein ganzes Stück aufholen. Die neue Opera 45 Reborn-Version ist ein signifikanter Schritt für Opera Software Ltd, da die Ästhetik des Browsers verbessert, ein Adblock hinzugefügt und auch viele Bugs behoben wurden.

Opera wurde als ein Forschungsprojekt bei Telenor, einer norwegischen Telekommunikationsfirma, aus der Taufe gehoben. 1995 entstand daraus ein eigenständiges Zweigunternehmen namens Opera Software ASA. Anfangs war Opera nur für Microsoft Windows erhältlich. Später stieg das Unternehmen erfolgreich in den aufstrebenden Markt für internet-fähige Handheld-Geräte ein.

Das Projekt „Reborn“ ist ein neuer Versuch von Opera Software Ltd, den Browser neu zu gestalten und zu vermarkten, um neue Benutzer anzuziehen und in ein noch unerschlossenes Gebiet zu betreten. Die offensichtlichsten Unterschiede gegenüber der Vorgängerversion sind die ästhetischen Verbesserungen. Dabei handelt es sich jedoch um mehr als eine einfache Erneuerung der Benutzeroberfläche (UI). Der Codename „Reborn“ kommt nicht von ungefähr, da das Unternehmen entschlossen ist, die gesamte Benutzererfahrung neu zu gestalten. Die neuen Verbesserungen umfassen auch Icons, Farben, Hintergründe, neue Animationen und so weiter. Vieles von dem, was Opera 45 anzubieten hat, stammt von Opera Neon, weil Opera 45 es sich zum Ziel gesetzt hat, seine UI modern aber einfach zu gestalten.

Operas neues Design beinhaltet die Neugestaltung des Layouts mit einer neu entworfenen grafischen Oberfläche, die Konsistenz auf allen Plattformen gewährleisten soll, da Opera nicht mehr ausschließlich ein Windows-Browser ist. Es gibt Versionen für Linux und Mac OS. Die Tabs wurden vereinfacht, wodurch es einfacher geworden ist, offene Tabs zu erkennen. Die Seitenleiste wurde auch mit zusätzlichen Animationen verfeinert. Außerdem wurde auch Speed Dial mit neuen Animationen verbessert. Die Seitenleiste wurde vom Speed Dial zum Hauptfenster des Browsers verlegt. Mit nur einem Klick erhält man Zugriff auf Tools wie Favoriten, Surfverlauf, Erweiterungen und so weiter. Die Tools der Seitenleiste können individuellen Bedürfnissen angepasst werden.

Opera 45 ermöglicht Ihnen, Ihre bevorzugten Messengers als Seitentab zu parken, um schnell und leicht darauf zugreifen zu können. Die drei beliebtesten Messengers, d. h. der Facebook-Messanger, WhatsApp und Telegram, sind jetzt direkt von der Seitenleiste abrufbar. Sie können sie im Overlay öffnen oder neben Ihrem aktuellen Tab fixieren. Diese Funktion ermöglicht Ihnen nahtloses Multitasking zwischen Ihrem Surfen und Chatten. Die Menü-Schaltfläche mit drei Punkten ermöglicht Ihnen, sich aus der Website Ihres Messangers auszuloggen. Sie können den Messanger auch stummschalten und das Fenster ganz verbergen. Darüber hinaus ist Opera jetzt in zwei Farbthemen erhältlich: dunkel und hell, und Sie können auch einen der verschiedenen Hintergründe wählen, die Opera ein völlig neues Look-and-feel verleihen. Außerdem wurden überarbeitete Icons eingesetzt. Die neuen Icons sind feiner gestaltet und können Ihre Farbe ändern, wenn sie aktiv sind.

Zu den zahlreichen anderen Neuerungen im neuen Opera-Browser gehört das Adblocken, eine wichtige Funktion, die alle Browser als integrierten Bestandteil anbieten sollten; es wurde so entworfen, dass eine Seite automatisch neu geladen wird, wenn Adblocken für die betreffende Seite an- oder ausgeschaltet wird. Der Adblocker bietet Ihnen Kontrolle über Werbung, da Sie sie einfach abschalten können, wenn sie lästig wird.

Die Entwickler haben eine Warnung für sensible Felder in Formularen hinzugefügt, falls es sich bei einer Top-Level-Seite nicht um HTTPS handelt. Deshalb erscheint jedes Mal, wenn Sie ein Passwort oder eine Kreditkartennummer auf einer Seite einzugeben beginnen, bei der es sich nicht um HTTPS handelt, eine Warnung.

All diese neu hinzugefügten Funktionen und Sicherheitsupdates sind sehr gut. Während die Konkurrenz von Opera hinsichtlich Cybersicherheit einen Vorsprung haben, hinkt Opera noch etwa hinterher, und es gibt einige Probleme, die die neue Version noch nicht behoben hat. Laut Experten für Cybersicherheit ist Opera immer noch für Cyber- und Phishing-Angriffe anfällig. Also müssen die Mitarbeiter bei Opera Software Ltd in Bezug auf Sicherheit einen Zahn zulegen, da Leute heutzutage Cybersicherheit ernst nehmen, und keine ausreichende Sicherheit zu haben, für viele der ausschlaggebende Ablehnungsgrund sein kann.

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