Mobef Ransomware

Mobef Ransomware

Die Mobef Ransomware ist eine neue Trojaner-Ransomware-Infektion, die sich vor allem in den USA zu verbreiten scheint. Wenn Sie diese Malware-Bedrohung auf Ihrem Computer finden, ist es ziemlich wahrscheinlich, dass Sie sich von allen Ihren personenbezogenen Dateien verabschieden können, da sie sie in dem Augenblick, in dem sie eintrifft, mit starken Algorithmen verschlüsselt. Dieser Trojaner ist so frisch, dass Sie gegenwärtig sehr wahrscheinlich keine Entschlüsselungstools finden werden. Obwohl die Kriminellen hinter dieser Ransomware einen Schlüssel anbieten, mit dem Sie Ihre Dateien entschlüsseln können, müssen Sie offensichtlich ein Lösegeld bezahlen, um ihn zu erhalten. Dies scheint ein gefährlicher und schwerer Schlag für Ihren Computer zu sein, egal wie primitiv und einfach Ihnen die Lösegeldforderung selbst erscheinen man. Wenn Sie von diesem Trojaner in Mitleidenschaft gezogen wurden, können Sie nur dann ein Gefühl der „Erleichterung“ bekommen, wenn Sie Sicherungskopien von Ihren Dateien auf einem externen Laufwerk haben. Kopieren Sie aber nicht voreilig die sauberen Dateien auf Ihre Festplatte zurück, solange diese Infektion aktiv ist. Es liegt an Ihnen zu entscheiden, ob Sie diese Kriminellen kontaktieren und bezahlen wollen oder nicht. Wir sind der Meinung, dass Sie die Mobef Ransomware entfernen sollten, sobald Sie bemerken, dass sie einen Weg in Ihren Computer gefunden hat. Leider können wir Ihnen noch keine manuelle Entfernungsmethode zur Verfügung stellen, wir können Ihnen jedoch dabei helfen, den schädlichen Prozess zu stoppen. Lesen Sie bitte weiter, um mehr über diese abscheuliche Ransomware herauszufinden.

Trojaner können in der Regel Computer auf eine Reihe von Arten infiltrieren, und meist, ohne dass die Benutzer dies bemerken. Dies kann durch Spam-E-Mails in Form von infizierten Anhängen geschehen, welches die häufigste Methode der Verbreitung von Trojaner-Ransomware darstellt. Wir können nicht bestätigen, dass die Mobef Ransomware durch Spam-E-Mails verbreitet wird, es ist aber sicher, dass sie als infizierte Ausführungsdatei in Ihren Computer hineingelangt. Nichtsdestotrotz ist es wichtig, dass Sie daran denken, bei der Überprüfung Ihres Posteingangs und beim Öffnen von E-Mails unbedingt Vorsicht walten zu lassen. Sie sollten nie auf E-Mails klicken, die von unbekannten oder verdächtigen Absendern stammen. Trojaner verwenden möglicherweise auch irreführende Betreffzeilen, um vorzugeben, eine dringende Rechnung oder eine Mitteilung von einem Internetanbieter usw. zu sein. Sobald Sie auf die angehängte Datei klicken, kann der Trojaner auf Ihr System abgeladen werden. In der Regel müssen Sie die Ausführungsdatei ausführen, um die Infektion selbst zu aktivieren; in diesem Fall die Verschlüsselung Ihrer Dateien. Es ist jedoch auch möglich, dass ein Trojaner automatisch gestartet wird.

Da die Ausführung der meisten Ransomware-Programme davon abhängt, dass Sie auf die Ausführungsdatei klicken, ist es offensichtlich, dass diese Infektionen versuchen, Sie zu überzeugen, dass sie wichtige Dateien oder nützliche Programme sind. Bei einem Trojaner geht es immer um Täuschung; ansonsten könnte er entfernt oder gestoppt werden. Diese Infektion hat sich zum Beispiel als ein falscher Java-Installer herausgestellt, doch es kann verschiedene Versionen im Umlauf geben, die sich als etwas anderes tarnen. Ihnen könnte diese Datei als ein „dringendes“ Update oder eine wichtige Fehlerbeseitigung für Ihr System angeboten werden. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie sich von verdächtigen Pop-up- und Banner-Anzeigen und -Mitteilungen fernhalten, und Treiber, Updates und Software nur von offiziellen und seriösen Websites herunterladen.

Sie müssen wissen, dass die meisten Ransomware-Infektionen, die Ihre Dateien verschlüsseln, nicht mehr als ein paar Sekunden benötigen, um Ihre schmutzige Arbeit zu erledigen. Dies bedeutet, dass Sie, selbst wenn Sie erkennen, dass etwas Zwielichtiges in Ihrem System vorgeht, keine Chance haben, die schädliche Handlung gegen Ihre Privatsphäre und Ihre Dateien zu stoppen. Dieses Monster scheint die folgenden Erweiterungen zu verschlüsseln: .3ds, .4db, .4DD, .7z, .7zip, .accdb, .accdt, .aep, .aes, .ai, .arj, .axx, .bak, .bpw, .cdr, cer, .crp, .crt, .csv, .db, .dbf, .dbx, .der .doc, .docm, .docx, .dot, .dotm, .dotx, .dwfx, .dwg, .dwk, .dxf, .eml, .eml, .fdb, .gdb, .gho, .gpg,. gxk, .hid, .idx, .ifx, .iso, .kdb, .kdbx, .key, .ksd, .max, .mdb, .mdf, .mpd, .mpp, .myo, .nba, .nbf, nsf, .nv2, .odb, .odp, ods, odt, .ofx, p12, .pdb, .pdf, .pfx, .pgp, .ppj, pps, .ppsx, .ppt, .pptx , .prproj, .psd, .psw, .qba, .qbb, .QBO, .QBW, .qfx, .qif, .rar, .raw, rpt, .rtf, .saj, .sdc, .sdf,. sko, .sql, .sqllite, .sxc, .tar, .tax, .tbl, tib, .txt, .wdb, .xls, .xlsm, .xlsx, .xml, .zip. Wir haben festgestellt, dass die verschlüsselten Dateien keine neue Erweiterung erhalten, wie dies normalerweise bei anderen gefährlichen Trojaner-Ransomware-Infektionen wie der Xorist Ransomware und Redshitline Ransomware der Fall ist.

Sie bemerken, dass es ein Problem gibt, sobald die Mobef Ransomware ihre Lösegeldforderung auf Ihrem Bildschirm anzeigt. Diese Forderung überlagert alle Ihre aktiven Fenster und Sie können sie nicht einmal schließen. Es ist unmöglich, die Meldung über die Verschlüsselung Ihrer Dateien zu verpassen. Diese Mitteilung behauptet, dass die Kriminellen, die Sie angegriffen haben, tatsächlich den Entschlüsselungsschlüssel haben. Tatsächlich klingt die Mitteilung so, als steckte nur eine Person hinter dieser Infektion. Ihnen werden zwei E-Mail-Adressen gegeben (momsbestfriend@protonmail.com oder torrenttracker@india.com), um diese Person zu kontaktieren und die Daten in Bezug auf die Überweisung des Lösegelds für diesen Schlüssel zu erhalten. Dieses Lösegeld kann sich zwischen 100 und 500 USD belaufen, was der üblichste Betrag ist; doch er kann auch in die Tausende gehen, wenn Unternehmen das Ziel sind. Wir raten Ihnen davon ab, dieses Lösegeld zu bezahlen, da Berichte und Erfahrungen zeigen, dass sich diese Kriminelle selten an Ihr Wort halten. Tatsächlich geht es ihnen nur um ihr Geld und sonst nichts.

Um diesen Trojaner zu stoppen, müssen Sie seinen Prozess über Ihren Task-Manager beenden, der „KGB HAS YOUR KOMPUTER“ heißen könnte. Dieser Prozess hat möglicherweise denselben Namen wie die Ausführungsdatei, die Sie heruntergeladen haben. Wir haben bemerkt, dass die Mobef Ransomware auch zwei Dateien (419Date00ABC.KEYHOLES und 420DateINFECCIONZ.TXT) in den infizierten Ordnern erstellt. Auch wenn es Ihnen gelingt, die Mobef Ransomware zu entfernen, wird daher dennoch ein großes Durcheinander auf Ihrem Computer herrschen. Die Wahrheit ist, dass Ransomware-Infektionen uns eine gute Lehre erteilen: Wir sollten regelmäßig Sicherungskopien auf USB-Sticks oder externen Festplatten erstellen. Vor einigen Infektionen können Sie nicht einmal Cloud-Speicherplätze schützen, da auf diese über Ihren Computer zugegriffen werden kann. Obwohl wir Ihnen nicht bei der manuellen Entfernung der Mobef Ransomware helfen können, haben wir Anweisungen eingeschlossen, damit Sie diesen heimtückischen Prozess stoppen und Zugriff auf Ihren Computer erlangen können. Denken Sie daran, dass dies nicht Ihre Dateien entschlüsseln oder diesen Trojaner entfernen wird, aber zumindest wird er nicht mehr aktiv sein. Wenn Sie sicherstellen wollen, dass solche Infektionen Sie in Zukunft nicht angreifen, sollten Sie daran denken, ein ordentliches aktuelles Anti-Malware-Programm zu installieren, welches Sie mithilfe unserer nachstehenden Anleitung verwenden können.

Wie man die Mobef Ransomware stoppt

  1. Drücken Sie gleichzeitig Strg+Shift+Esc, um den Task-Manager zu öffnen.
  2. Finden Sie den Prozess namens „KGB HAS YOUR KOMPUTER“ und klicken Sie auf Task beenden.
  3. Schließen Sie den Task-Manager.
  4. Starten Sie Ihren Computer neu.

Entfernen der Mobef Ransomware

  1. Starten Sie Ihren Browser und geben Sie Folgendes ein: http://www.entfernenspyware.de/download
  2. Laden Sie SpyHunter herunter und installieren Sie ihn.
  3. Führen Sie einen vollständigen Scan durch.
  4. Entfernen Sie alle Infektionen.
  5. Starten Sie Ihren PC neu.

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