Krypte Ransomware

Krypte Ransomware

Die Krypte Ransomware ist eine gefährliche Infektion, die ihre Opfer über manipulierte Spam-E-Mails angreifen kann. Der Vertreiber dieser schädlichen Bedrohung kann eine irreführende E-Mail-Mitteilung erstellen, in der Sie aufgefordert werden, ihren Dateianhang zu öffnen. Wenn Sie dies tun, wird die Ransomware heimlich gestartet und schädliche Prozesse initiiert. Wenn Sie bereits auf diese heimtückische Bedrohung gestoßen sind, wissen Sie, dass sie Ihr Betriebssystem mit einer einschüchternden Lösegeldforderung lahm legt. Obwohl Ihnen keine Möglichkeit gegeben wird, diese Lösegeldforderung zu schließen, können wir Ihnen zeigen, wie Sie dies erzwingen können. Wir können Ihnen auch zeigen, wie Sie, ungeachtet der Version, die bei Ihnen läuft, die Krypte Ransomware aus Ihrem Windows-Betriebssystem entfernen können. Die schlechte Nachricht ist, dass die Verschlüsselung Ihrer Dateien bestehen bleibt, selbst wenn Sie diese Infektion erfolgreich löschen. Tatsächlich kann nur ein spezieller Entschlüsselungsschlüssel Ihnen helfen, Ihre Dateien zu entschlüsseln, und leider befindet er sich in den Händen von böswilligen Cyberkriminellen.

Die Krypte Ransomware hat es eindeutig auf deutsche Benutzer abgesehen. Sogar die Lösegeldforderung ist auf Deutsch verfasst. Obwohl wir nicht sicher sagen können, dass verschiedene Versionen dieser Infektion nicht auch für verschiedene Regionen geschaffen werden wird, ist diese Version höchstwahrscheinlich für Benutzer gedacht, die diese Sprache sprechen. Sobald die Ransomware ausgeführt wird, wird eine Schaddatei in das %APPDATA%-Verzeichnis abgelegt. In unserem Fall lautete der Dateiname „WinOSHelp.exe“ und wurde in ihren eigenen Ordner namens „WindowsOSHelper“ abgelegt. Dabei handelt es sich um die Datei, die für die Verschlüsselung Ihrer Dateien sowie für die Anzeige der einschüchternden Lösegeldforderung verantwortlich ist. Laut dieser Forderung müssen Sie innerhalb von 72 Stunden unter Verwendung von Paysafecard ein Lösegeld in Höhe von 15 –20 Euro bezahlen. Es ist sehr seltsam, dass diese Infektion Ihnen einen bestimmten Geldbetrag angibt, der im Austausch für einem Entschlüsselungsschlüssel gefordert wird. Das „Krypte“-Fenster, das die Lösegeldforderung anzeigt, schließt auch ein Dialogfeld für den Paysafecard-Gutscheincode sowie Ihre E-Mail-Adresse ein. Dort heißt es auch, dass Sie einen Entschlüsselungsschlüssel und ein Entschlüsselungsprogramm erhalten werden, sobald Sie die Transaktion bestätigen. Hier ist ein Beispiel.

Kaufe eine 15-20 Euro Paysafe-Karte und gebe diesen Code in die Textbox Unten ein.
Trage deine Email-Adresse in die Andere Textbox ein und drücke auf Weiter.

Wenn der Paysafekarten-code richtig sein sollte, Bekommst du an deine Email einen Key + Entfern und Entschlüsselungsprogramm.

Gemäß unserer Untersuchung, zielt die Krypte Ransomware auf Dateien ab, die in %USERPROFILE% sowie allen Unterordnern gefunden werden können. Dokumente, Fotos, Videos und andere personenbezogene Dateien können von dieser Bedrohung verschlüsselt werden. Es wurde festgestellt, dass diese Ransomware den AES-Verschlüsselungsschlüssel verwendet, um Dateien zu verschlüsseln, und der RSA-Code wird für die Verschlüsselung des privaten Schlüssels verwendet. Auf diesen Schlüssel haben Sie es abgesehen, und die Cyberkriminellen verstecken ihn im C&C-Server. Offensichtlich werden Sie nicht selbst an diesen Schlüssel herankommen. Sind Sie sich nicht sicher, welche Dateien von dieser schädlichen Infektion verschlüsselt wurden? Suchen Sie nach der „.fear“-Erweiterung und nach zufallsgenerierten Namen. Wie es sich herausgestellt hat, kann die Krypte Ransomware Ihre Dateien mithilfe eines unbekannten Decoders neu benennen. Leider kann dies es Ihnen schwer machen, festzustellen, welche Dateien manipuliert wurden. Desweiteren müssen Sie Ihren PC zuerst entsperren, um zu sehen, welche Dateien manipuliert wurden. Das Problem besteht darin, dass Sie, sobald Sie das Fenster der Ransomware schließen, indem Sie ihren Hauptprozess (WinOSHelp.exe) beenden, dieses Fenster nur dann wieder öffnen können, wenn Sie die .exe-Datei starten. Das ist sehr wichtig, falls Sie die Entscheidung treffen sollten, dass Sie das Lösegeld bezahlen wollen.

Wenn man bedenkt, dass das von der Krypte Ransomware geforderte Lösegeld ziemlich niedrig ist – zumindest im Vergleich mit anderen Bedrohungen, wie z. B. der Cyber Splitter Vbs Ransomware – könnten Sie sich entschließen, es zu bezahlen. Leider können wir nicht garantieren, dass Cyberkriminelle sich an ihr Wort halten werden, Ihnen die Entschlüsselungssoftware zur Verfügung zu stellen. Deshalb müssen Sie selbst entscheiden, ob Sie das Lösegeld bezahlen sollten oder nicht. Wenn Sie den Schadprozess bereits gestoppt haben, um auf Ihren Computer zuzugreifen, werden Sie die Schaddatei erneut starten müssen, um auf das Formular zuzugreifen, das Sie für die Zahlungsbestätigung benötigen. Wenn Sie sich entscheiden, nicht die Anweisungen der Cyberschurken zu befolgen, sollten Sie nach Drittanbieter-Entschlüsselungssoftware Ausschau halten. Zurzeit existiert keine solche Software, aber Sie sollten dies dennoch überprüfen. Zum Schluss müssen Sie, unabhängig davon, welchen Weg Sie einschlagen, die Krypte Ransomware löschen, und wir haben eine Anleitung erstellt, die zeigt, wie man diese Ransomware manuell entfernt. Natürlich können Sie auch Anti-Malware-Software installieren, um diese Bedrohung automatisch zu löschen. Wenn Sie sich dafür entscheiden – was wir empfehlen –, führen Sie zuerst die Schritte durch, die zeigen, wie man das Lösegeldfenster schließt.

Entfernen der Krypte Ransomware

  1. Drücken Sie die Tasten Strg+Shift+Esc auf der Tastatur, um den Task-Manager zu starten.
  2. Klicken Sie auf den Tab Prozesse und finden Sie den Schadprozess. In unserem Fall war es WinOSHelp.exe.
  3. Wählen Sie den Schadprozess und klicken Sie auf Task beenden/Prozess beenden. Dies sollte das Krypte-Fenster schließen.
  4. Drücken Sie jetzt die Tasten Win+E, um den Windows-Explorer zu starten.
  5. Geben Sie %APPDATA% in das obige Feld ein.
  6. Rechtsklicken Sie auf den Order, der die schädliche .exe-Datei enthält, und löschen Sie ihn. In unserem Fall lautete der Name der Datei WinOSHelp.exe und war in einem Ordner namens WindowsOSHelper gespeichert.

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