JobCrypter Ransomware

JobCrypter Ransomware

Wenn es der JobCrypter Ransomware gelingt, Ihr Betriebssystem zu infiltrieren, haben Sie wahrscheinlich ein 10- bis 20-minütiges Zeitfenster, um Ihre persönlichen Dateien vor einem endgültigen Verlust zu retten. Dies ist eine gefährliche Trojaner-Infektion, die französische Computer-Benutzer ins Visier zu nehmen scheint. Diese Ransomware verschlüsselt alle Ihre wichtigsten persönlichen Dateien innerhalb des vorgenannten Zeitfensters, um Ihnen für den Entschlüsselungsschlüssel Geld aus der Tasche zu ziehen. Ohne diesen Schlüssel werden Sie nie in der Lage sein, Ihre Dateien wiederherzustellen. Experten sagen jedoch, dass Sie, auch wenn Sie das Lösegeld bezahlen, sehr wahrscheinlich nie in der Lage sein werden, Ihre Dateien zu entschlüsseln. Sie müssen daran denken, dass Sie es mit Cyber-Kriminellen zu tun haben. Wenn Sie eine Sicherungskopie Ihrer Dateien auf einer separaten externen Festplatte haben, können Sie sie jederzeit wiederherstellen, nachdem Sie Ihren Computer gesäubert haben. Es ist wichtig, dass Sie die JobCrypter Ransomware entfernen, sobald sie bemerken, dass Ihr PC infiziert ist, weil Sie nicht in der Lagen sein werden, Ihren Computer zu verwenden, wenn Sie diese gefährliche Bedrohung nicht beseitigen. Sie sollten dies tun, auch wenn das bedeutet, dass Sie Ihre Dateien verlieren. Natürlich liegt es an Ihnen zu entscheiden, ob Sie diese Kriminellen bezahlen und riskieren wollen, außer Ihren Dateien auch Ihr Geld zu verlieren. Wir können Ihnen einen Trick zeigen, wie Sie tatsächlich an den Entschlüsselungsschlüssel kommen können, während dieser Trojaner heimlich im Hintergrund arbeitet. Wenn Sie unseren Artikel weiterlesen, werden wir Ihnen auch unsere Lösung mitteilen, wie Sie dieses schlimme Stück Malware loswerden können.

Es gibt in der Regel drei Hauptkanäle, über die sich Trojaner-Ransomware in Ihren Computer hineinschleichen kann: erstens über E-Mails, zweitens über soziale Netzwerk-Websites und zu guter Letzt in Schadsoftwarebündeln. Man hat festgestellt, dass diese Ransomware vor allem durch Spam-E-Mails verbreitet wird. Es ist möglich, dass Sie z. B. von der folgenden Absender-Adresse eine E-Mail erhalten: bordeaux@sothis.fr. Heutige Spam-E-Mails werden in der Regel von bekannten, legitimen oder offiziellen Adressen und Unternehmen gesendet, um ahnungslose Benutzer dazu zu verleiten, sie zu öffnen. Hierbei handelt es sich also um ein authentisches französisches Unternehmen, das Back-Office-Lösungen für die Automobil- und Landverkehrsektoren anbietet. Also selbst wenn Sie eine Websuche durchführen, um die Zuverlässigkeit des Absenders zu überprüfen, würden Sie feststellen, dass es sich um ein bestehendes und legitimes Unternehmen handelt; und dann würden Sie höchstwahrscheinlich die E-Mail öffnen.

Was die meisten Benutzer wahrscheinlich nicht wissen, ist, dass es manchmal genügt, eine Spam-E-Mail zu öffnen, um einen Trojaner in Gang zu setzen oder andere Malware-Infektionen auf Ihren Computer abzulegen. Doch meistens müssen Sie tatsächlich auf einige Inhalte klicken, um den Download zu initiieren. Möglicherweise gibt es einen manipulierten Link im Text der E-Mail, oder sie enthält einen Anhang. Dieser Anhang kann ein Bild, ein Video oder sogar eine makrofähige Dokumentdatei sein. Ein Klick darauf könnte diese Trojaner-Ransomware auf Ihr System ablegen, ohne dass Sie es überhaupt bemerken. Ein einziger Klick kann irreparablen Schaden an Ihren wertvollen Dateien verursachen. Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen, beim Durchsehen Ihres Posteingangs und beim öffnen von E-Mails, ganz zu schweigen von Anhängen, vorsichtiger zu sein. Versuchen Sie, sicherzustellen, dass Sie nur diejenigen öffnen, bei denen Sie sicher sind, dass sie für Sie bestimmt sind. Denn, einem solchen Trojaner Einlass in Ihren Computer zu gewähren, kann nicht ungeschehen gemacht werden, indem Sie ihn einfach löschen, da Sie in diesem Kampf alle Ihre Dateien verlieren können.

Sobald diese Ransomware in Ihr Betriebssystem eingedrungen ist, stellt sie sicher, dass sie jedes Mal mit Windows gestartet wird, wenn Sie Ihr System neu starten. Dann startet sie den Verschlüsselungsprozess, wobei sie die folgenden Dateien in Mitleidenschaft zieht: .bin, .bk, .bmp, .cfg, .dat, .db, .doc, .docx, .gif, .gz, .htm, .html, .ini, .jpeg, .jpg, .js, .lnk, .mp3, .mp4, .pdf, .png, .ppt, .pptx, .sdf, .tmp, .txt, .wma, .wmv, .xls, .xlsx und .xml. Diese Malware verwendet den TripleDES-Verschlüsselungsalgorihmus (3DES), bei dem es sich um eine symmetrische Blockchiffrierung handelt, die den Datenverschlüsselungsstandard-(DES)-Chiffrieralgorithmus bei jedem Datenblock drei Mal anwendet. Wenn eine Datei verschlüsselt wird, wird ihr die Erweiterung „.locked“ gegeben und ihr Icon wird zu einem Vorhängeschloss geändert.

Die Hauptausführungsdatei kann im %APPDATA%-Verzeichnis gefunden werden und hat den Namen „Locker-exe“. Diese Datei hat ebenfalls das Vorhängeschloss-Icon. Wie wir bereits erwähnt haben, gibt es im Fall dieses Trojaners tatsächlich eine Möglichkeit, den Entschlüsselungsschlüssel zu erhalten, während die Dateien verschlüsselt werden. Sie müssen jedoch sehr schnell erkennen, dass Ihr Computer einem Angriff durch die JobCrypter Ransomware ausgesetzt ist, da Sie nur 10 bis 20 Minuten haben, um diesen Verschlüsselungsschlüssel zu erhalten. Sobald der Verschlüsselungsprozess beendet ist, wird dieser Schlüssel gelöscht, und es wird buchstäblich unmöglich, Ihre Dateien ohne ihn zu entschlüsseln. Diese Ransomware erstellt einen temporären Ort zur Speicherung dieses Schlüssels, den Sie in der Windows-Registry finden können: HKCU\Software mit dem Wertnamen „Code“. Dieser Wertname hat die Wertdaten mit einer zufallsgenerierten 20 Zeichen langen Zeichenfolge, die für die Entschlüsselung Ihrer Dateien wichtig sind.

Sobald die schmutzige Aufgabe beendet ist, zeigt diese Ransomware ein Pop-up-Fenster an, das Sie auf Französisch darüber informiert, dass Ihre Dateien verschlüsselt wurden, und sie öffnet auch ein Notepad-Fenster mit Anweisungen, die ebenfalls auf Französisch sind. Diese Ransomware sperrt nicht einmal Ihren Bildschirm oder blockiert Ihre Ausführungsdateien, was es einfacher für Sie macht, etwas zu unternehmen und die JobCrypter Ransomware zu entfernen, sobald Sie Ihr Vorhandensein bemerken. Das Pop-up-Fenster enthält ein Textfeld, in das Sie Ihr Passwort eingeben können, welches Sie nach der Zahlung des Lösegelds erhalten, und es gibt eine Schaltfläche auf der rechten Seite, die Ihre Dateien entschlüsseln soll. Es gibt auch einen Link unterhalb dieses Feldes, auf den Sie klicken können, falls Sie kein Passwort haben. Außerdem gibt eine einmalige ID zur Identifizierung Ihres Computers sowie ein Statusfeld.

Sie können die Textdatei mit den Anweisungen sowohl auf Ihrem Desktop als auch im %APPDATA%-Verzeichnis mit dem Namen „Comment debloquer mes fichiers.txt“ finden. Dies ist die Datei, die diese Malware-Infektion sehr „stilvoll“ im Notepad öffnet. In dieser Datei erfahren Sie, dass sie 300 EUR bezahlen müssen, um Ihr Passwort zu erhalten, d. h., um Ihre Dateien entschlüsseln zu lassen. Sie können diesen Betrag über PaySafeCard bezahlen, die in ganz Frankreich verfügbar ist. Die Anweisungen beinhalten sogar einen Link für Sie, über den Sie den nächstgelegenen Verkaufspunkt (paysafecard.com/fr-fr/acheter/trouver-des-points-de-vente/) finden können.

Ihnen werden drei E-Mail-Adressen angegeben (z. B. geniesanstravaille@outlook.fr), über die Sie diese Kriminellen kontaktieren sollen. Sie müssen die angegebene einmalige ID für Ihren Computer im Betreff-Feld der E-Mail eingeben. Sie können auch eine verschlüsselte Datei als Anhang senden, damit diese Ganoven sie für Sie als Zeichen „guten Willens“ entschlüsseln können. Sobald Ihre Zahlung durch ist, erhalten Sie einen Freischaltcode bzw. ein Passwort, den/das Sie in das Pop-up-Fenster eingeben müssen, bevor Sie auf die Entschlüsselungsschaltfläche klicken. Und erneut müssen wir Sie warnen, dass Sie Ihre Dateien vielleicht nie wieder sehen werden, auch wenn Sie diese Cyber-Kriminellen bezahlen. Denken Sie bitte daran, bevor Sie eine Entscheidung treffen. Wir hoffen, dass Sie jetzt erkennen, warum es sehr wichtig ist, eine Sicherungskopie Ihrer Dateien auf einer externen Festplatte zu haben.

Selbst wenn Sie eine Sicherungskopie haben, raten wir Ihnen jedoch davon ab, sie auf Ihren PC zu übertragen, bis Sie Ihr System von allen vorhandenen Bedrohungen mit dem Hauptaugenmerk auf diesem Trojaner gesäubert haben. Wir müssen sagen, dass Sie ein ziemliches Glück haben, weil Sie, obwohl es sich hierbei um eine gefährliche Ransomware handelt, sie dennoch manuell entfernen können. Befolgen Sie bitte unsere nachstehenden Anweisungen sorgfältig, um die JobCrypter Ransomware vollständig zu beseitigen. Da diese Schritte den Umgang mit der Windows-Registry erfordern, müssen wir Sie warnen, dass dies seine eigenen Risiken birgt, wenn Sie einen Fehler machen. Sie sollten sich nur dann für eine manuelle Methode entscheiden, wenn Sie sicher sind, dass Sie es tun können. Wenn Sie eine automatische Lösung bevorzugen, raten wir Ihnen, eine aktuelle Malware-Anwendung zu verwenden, die Ihrem PC auch einen Vollzeitschutz vor ähnlichen Malware-Invasionen bietet.

Wie man die JobCrypter Ransomware aus Windows entfernt

  1. Drücken Sie Win+E, um den Datei-Explorer zu öffnen.
  2. Schreiben oder kopierenSie %APPDATA% in das Adressfeld hinein und drücken Sie die Eingabetaste.
  3. Finden und löschen Sie die Datei namens Locker.exe (mit einem Vorhängeschloss-Icon).
  4. Drücken Sie Win+Q und geben Sie regedit ein. Drücken Sie die Eingabetaste.
  5. Finden und löschen Siedie Registry-Schlüssel HKCR\Applications\Locker.exe und HKCU\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\FileExts\.locked.
  6. Finden SieHKCU\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run.
  7. Entfernen Sie den Registry-Wertnamen (Ausführungspunkt) mit den Wertdaten C:\Benutzer\Benutzername\AppData\Roaming\Locker.exe
  8. Starten Sie Ihren Computer neu.

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