CryptoHost Ransomware

CryptoHost Ransomware

Die CryptoHost Ransomware ist eine Trojaner-Infektion, die Sie nicht auf die leichte Schulter nehmen können, wenn sie auf Ihrem Computer auftaucht. Sobald Sie sie bemerken, ist es eigentlich schon zu spät, da alle Ihre Dokumente, Bilder, Videos und Archive bereits verschlüsselt und gesperrt worden sind. Nun, zumindest ist es das, was diese Schadsoftware Sie durch die Warnmeldung, die sie auf Ihrem Bildschirm anzeigt, glauben machen will. Wir haben jedoch festgestellt, dass diese Ransomware in Wirklichkeit alle betroffenen Dateien in einen Ordner in einem passwortgeschützten RAR-Archiv bewegt. Dies macht sie höchstwahrscheinlich zur harmlosesten Trojaner-Ransomware, die es gibt, und Sie können sich „glücklich“ schätzen, von dieser Malware angegriffen worden zu sein und nicht von anderen bösartigen Trojanern, deren Verschlüsselungen Sie nicht ohne den einmaligen Schlüssel entschlüsseln könnten. Dies könnte den Verlust von allen Ihren wertvollen Dateien bedeuten. Aber in diesem Fall sind wir hier, um Ihnen zu helfen, die CryptoHost Ransomware zu entfernen, und die wirklich gute Nachricht ist, dass wir Ihnen auch eine Lösung zur „Entschlüsselung“, d. h. zur Wiederherstellung Ihrer Dateien durch die Extrahierung des geschützten Archivs bieten können.

Die meisten Trojaner-Ransomware-Infektionen werden über Spam-E-Mails als infizierte Anhänge (Bild-, Video-, .pdf- und .doc-Dateien) oder manipulierte Links auf Websites von sozialen Netzwerken verbreitet. Wir haben herausgefunden, dass die CryptoHost Ransomware vor allem gebündelt mit µTorrent verbreitet wird. Solche Bündel können heruntergeladen werden, wenn man unzuverlässige Datei-Sharing-Websites besucht, wie z. B. Torrent- und Freeware-Seiten. Diese Websites sind voll mit potenziell schädlichen Drittanbieter Anzeigen. Wenn Sie auf eine davon klicken, können Sie eine ganze Reihe von Malware-Infektionen gebündelt herunterladen. Wenn Sie mit diesem Trojaner infiziert wurden, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es auf diese Weise geschehen ist. Falls dies der Fall ist, reicht es wahrscheinlich nicht einmal aus, wenn Sie nur die CryptoHost Ransomware löschen, weil es sehr wahrscheinlich noch andere Infektionen gibt. Ihren Computer sicher zu machen und zu halten, sollte die Hauptpriorität sein, wenn Sie Ihre virtuelle Welt ernst nehmen und Ihren PC sicher verwenden wollen. Deshalb sollten Sie auch alle anderen Bedrohungen bestimmen und sich so schnell wie möglich um sie kümmern.

Obwohl diese Trojaner-Ransomware in Bündeln über das Web verbreitet wird, sollten Sie beim Öffnen Ihrer E-Mails dennoch vorsichtig sein, weil Trojaner sehr ausgeklügelt sein und Ihren Spam-Filter austricksen können. Einige Spam-E-Mails sind mit Schadcode ausgestattet, der in dem Augenblick, in dem Sie sie öffnen, ausgelöst werden und im Hintergrund einen Trojaner oder andere Infektionen auf Ihren Computer abladen kann. Sie würden nicht einmal etwas davon mitbekommen, bis Sie die unerfreulichen oder manchmal albtraumartigen Ergebnisse sehen. Versuchen Sie, sicherzustellen, dass Sie nur diejenigen E-Mails öffnen, die tatsächlich für Sie bestimmt sind. Stellen Sie auch sicher, dass die Anhänge, auf die Sie klicken, ebenfalls für Sie bestimmt sind. Auf diese Weise haben Sie eine gute Chance, den nächsten Trojaner-Angriff auf Ihren PC vermeiden zu können.

Sobald die CryptoHost Ransomware am Laufen ist, stellt sie sicher, dass sie automatisch zusammen mit Windows gestartet wird. Das bedeutet, dass jedes Mal, wenn Sie Ihr Betriebssystem neu starten, dieses Schadprogramm ebenfalls im Hintergrund gestartet wird. Deshalb stellt es eine ständige Gefahr dar, solange es sich auf dem Computer befindet. Wir haben nach sorgfältigem Testen festgestellt, dass sich diese Ransomware auf die üblichen Dokument-, Foto-, Video- und Archiv-Dateien mit den folgenden Erweiterungen auswirkt: jpg, jpeg, png, gif, psd, ppd, tiff, flv, avi, mov, qt, wmv, rm, asf, mp4, mpg, mpeg, m4v, 3gp, 3g2, pdf, docx, pptx, doc, 7z, zip, txt, ppt, pps, wpd, wps, xlr, xls, xlsl. Dieser Trojaner verschlüsselt diese Dateien nicht wirklich, indem er die üblichen AES- oder RSA-Verschlüsselungsalgorithmen verwendet. Statt dessen legt er sie einfach in ein passwortgeschütztes RAR-Archiv, das sich im %AppData%-Ordner befindet.

Wenn der Archivierungsprozess abgeschlossen ist, zeigt die CryptoHost Ransomware ihre Lösegeldforderung über allen aktiven Fenstern auf dem Desktop an; sie scheint jedoch nichts zu sperren. Diese Mitteilung informiert Sie darüber, dass Ihre Dateien verschlüsselt und gesperrt wurden, und dass Sie das Lösegeld in Form von Bitcoins zahlen müssen, und zwar 0.38 BTC (162 USD bei heutigem Kurs). Um sicherzustellen, dass Sie die Überweisung richtig machen, wird Ihnen das nötige Wissen über Bitcoin vermittelt. Alles, was Sie tun müssen, besteht darin, auf die Schaltfläche „How it works“ (Wie es funktioniert) zu klicken. Dann erscheint ein weiteres kleines Fenster, das alle Informationen für dieses Verfahren enthält, einschließlich, wie man Bitcoins kauft, Bitcoin-Leitfäden und -Anleitungen sowie einige nützliche Websites (coinbase.com und localbitcoins.com).

Um Ihre Dateien zu „entschlüsseln“, sollen Sie auf die Schaltfläche „Check Payment Status“ (Zahlungsstatus überprüfen) klicken. Daraufhin überprüft dieses Programm blockchain.info, ob eine Zahlung an die angegebene Bitcoin-Adresse überwiesen wurde oder nicht. Wenn Sie das Lösegeld bezahlt haben, soll diese Software Ihre Dateien wiederherstellen. Wir müssen Sie jedoch warnen, dass Sie es hier mit Cyberkriminellen zu tun haben, was schlicht bedeutet, dass es keine Garantie gibt, dass Sie Ihre Dateien wiedersehen werden, auch wenn Sie bezahlen. Das ist Ihre Entscheidung und Ihre Verantwortung. Lesen Sie bitte weiter, um herauszufinden, wie Sie die CryptoHost Ransomware relativ einfach entfernen und Ihre Dateien mithilfe unserer Anleitung wiederherstellen können.

Die CryptoHost Ransomware beginnt auch, bestimmte Prozesse, Websites und Strings wie anti virus, anti-virus, antivirus, avg, bitdefender, eset, mcafee, dr.web, f-secure, internet security (Internetsicherheit), obfuscator, debugger, monitor, registry, system restore, kaspersky, norton, ad-aware und andere, die auf Websites verwendet werden, zu überwachen. Darüber hinaus kann dieser Trojaner auch YouTube überwachen, und wenn Sie ein Video suchen, bekommen Sie stattdessen vielleicht eine Warnung zu sehen, die Sie daran erinnert, das Lösegeld zu bezahlen, wenn Sie diese Website oder Ihren Browser verwenden wollen.

Nicht zu wissen, wie man die CryptoHost Ransomware angehen soll, könnte sie zu einer gefährlichen und kostspieligen Erfahrung machen. Wir stehen jedoch zu Verfügung, um Ihnen das Wissen zu vermitteln, damit Sie dieses Schadprogramm sofort löschen können. Zuerst müssen Sie den Prozess cryptohost.exe über den Task-Manager beenden. Als Nächstes müssen Sie cryptohost.exe löschen. Zum Schluss müssen Sie sich um den Registry-Eintrag kümmern, der den Autostart ermöglicht. Sobald Sie damit fertig sind, können Sie Ihre Dateien aus dem geschützten Archiv extrahieren. Wir haben unten die nötigen Schritte für Sie aufgeführt, damit Sie gegen diese Malware-Bedrohung siegreich hervorgehen können. Wenn Sie sicherstellen wollen, dass Ihr PC ganz sauber ist und auch so bleibt, raten wir Ihnen, ein zuverlässiges Anti-Malware-Tool zu verwenden.

Wie man die CryptoHost Ransomware aus Windows entfernt

  1. Drücken Sie gleichzeitig Strg+Shift+Esc, um den Task-Manager zu öffnen.
  2. Finden Sie den Prozess namens cryptohost.exe und klicken Sie auf Task beenden.
  3. Schließen Sie den Task-Manager.
  4. Drücken Sie Win+E.
  5. Finden und löschen Sie diecryptohost.exe-Datei im %AppData%-Ordner.
  6. Drücken Sie Win+Q und geben sie regedit ein. Drücken Sie die Eingabetaste.
  7. Finden und entfernen Sie den Registry-Wertnamen HKCU\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run\software, der die folgenden Wertdaten hat: “%AppData%\cryptohost.exe”
  8. Schließen Sie den Editor.

Wie Sie Ihre Dateien wiederherstellen

  1. Drücken Sie Win+E.
  2. Finden Sie das %AppData%-Verzeichnis.
  3. Finden Sie das geschützte RAR-Archiv, das die verschlüsselten Dateien enthält. Diese Datei hat keine Erweiterung und besitzt einen 41 Buchstaben langen Namen, der aus der „Prozessor-ID + Datenträger-Seriennummer von C: + Motherboard-Seriennummer“ zusammengesetzt ist.
  4. Das Passwort für das Archiv in diesem Beispiel wäre „Dateiname + Benutzername“, d. h.: „A69CC4A91E86934CFD0753D5E928F1E026222D0BBenutzername“.
  5. Extrahieren Sie Ihre Dateien in ein Verzeichnis Ihrer Wahl.
  6. Starten Sie Ihren Computer neu.

Antwort schreiben