Cerber Ransomware

Cerber Ransomware

Einer der Gründe, aus denen Computer-Sicherheitsexperten Benutzer stets dazu drängen, eine Sicherheitskopie von allen ihren wichtigen Dateien aufzubewahren, besteht darin, dass es ein Leichtes ist, alle benötigten Dateien zu verlieren, wenn Sie mit Bedrohungen wie der Cerber Ransomware infiziert werden. Diese Schadinfektion ist gegenwärtig der letzte Neuzugang zur ständig wachsenden Gruppe von Ransomware-Programmen, die die Dateien der Benutzer als Geisel nehmen, in der Hoffnung, dass die infizierten Benutzer in Panik geraten und das geforderte Lösegeld ohne nachzudenken bezahlen. Ein kluger Computer-Benutzer sollte dies jedoch nicht tun. Sie müssen die Cerber Ransomware umgehend aus Ihrem Computer entfernen, damit keine anderen gefährlichen Trojaner mit deren Hilfe eindringen können.

In einigen Fällen ist eine Malware-Verbreitung in Bündeln ein sehr gängiges Transportmittel für Malware-Infektionen, während Ransomware-Anwendungen auf eine etwas andere Art und Weise funktionieren. Es ist weitaus wahrscheinlicher, dass die Cerber Ransomware über Spam-E-Mail-Anhänge in Ihren Computer hineingelangt ist. Eine andere gängige Verbreitungsmethode sind Website-Exploits. Ganz gleich, welche der beiden Methoden die Cerber Ransomware eingesetzt hat, um auf Ihren Computer zu gelangen, Tatsache ist, dass Sie sich jetzt damit befassen müssen, und am wichtigsten ist, dass Sie nicht ihren Drohungen zum Opfer fallen, egal wie lästig und unheimlich sie klingen mögen.

Computer-Sicherheitsexperten weisen darauf hin, dass die Cerber Ransomware möglicherweise nur bestimmte Länder angreift, weil das Programm nach der Infektion das System scannt, um Ihren Standort herauszufinden. Wenn Sie sich in einem Land befinden, das Teil der Gemeinschaft unabhängiger Staaten ist, dann wird Ihr Computer höchstwahrscheinlich nicht von der Ransomware in Mitleidenschaft gezogen, auch wenn es ihr gelungen ist, hineinzugelangen. Es überrascht nicht allzu sehr, weil der größte Teil der Benutzer, die von Ransomware-Erschaffern ins Visier genommen werden, gewöhnlich in den Vereinigten Staaten, in Westeuropa und Australien leben. Deshalb ist es ziemlich natürlich, dass die GUS-Mitglieder ausgeschlossen werden (ganz zu schweigen, dass die Erschaffer der Infektion sehr wahrscheinlich in einem dieser Mitgliedsstaaten leben).

Wenn diese Infektion seinen Inhalt aktiviert, wird sie sich auf Ihre Dateien auswirken, indem sie sie mithilfe der AES-Verschlüsselungsmethode verschlüsselt. Diese Methode verwendet einen Verschlüsselungsschlüssel, und dieser Schlüssel kann später verwendet werden, um die betroffenen Dateien zu entschlüsseln. Um jedoch Benutzer daran zu hindern, die Dateien selbst zu entschlüsseln, verschlüsselt die Cerber Ransomware den Verschlüsselungsschlüssel mithilfe der RSA-Verschlüsselungsmethode. Die Länge des verschlüsselten Schlüssels beträgt 576 Bit, was als schwach angesehen wird, aber dennoch ist es unmöglich, Ihre Dateien, ohne den ursprünglichen Verschlüsselungsschlüssel wiederherzustellen.

Um das Lösegeld einzustreichen, bedient sich die Cerber Ransomware des Tor-Netzwerks. Dieses Netzwerk ermöglicht die anonyme Kommunikation zwischen Computern und Servern, und es wird ziemlich oft von Ransomware-Erschaffern für eine Kommunikation mit der Leitstelle genutzt. Ganz zu schweigen, dass die Verwendung des Tor-Netzwerks und Drittanbieter-Proxies viel günstiger ist als das Betreiben eines eigenen Netzwerks von Servern. Dies ist jedoch auch eine der Schwächen, die die Cerber Ransomware daran hindern könnte, Ihnen den Entschlüsselungsschlüssel zu übergeben.

Wenn Ransomware-Programme sich eines Drittnetzwerkes für die Kommunikation bedienen, dann sind die Netzwerke nicht sicher oder stark genug, um potenziellen Angriffen standzuhalten. Sie könnten auch von den Dienstanbietern geschlossen werden, wenn es ihnen nicht gefällt, dass ihre Proxies von Cyber-Kriminellen benutzt werden. Dies erklärt auch, warum Ransomware-Erschaffer oft mehrere E-Mail-Adressen besitzen: Wenn ein Server gesperrt wird, kann man den anderen verwenden.

Es erübrigt sich zu sagen, dass es sich hierbei nur um unsere Gedankengänge handelt, und wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie Ihre Dateien zurückhaben müssen, dann bezahlen Sie wahrscheinlich mehr als 500 USD für den Entschlüsselungsschlüssel. Denken Sie dennoch daran, dass Sie dadurch den Kriminellen nur das geben, was sie wollen. Sie würden ihnen dadurch auch ermöglichen, ihre Terrorangriffe fortzuführen, was kein verantwortungsbewusster Bürger tun sollte.

Befolgen Sie also die nachstehenden Anweisungen, um das Ransomware-Programm loszuwerden. Es könnte zu schwierig für Sie sein, wenn Sie es allein tun müssen, sodass die beste Lösung dieses Problems darin bestünde, ein legitimes Antispyware-Tool zu erwerben. Ein Computer-Sicherheitstool Ihrer Wahl wird alle Schaddateien und Registry-Einträge sowie alle zusätzlichen gefährlichen Programme entdecken, die möglicherweise zusammen mit der Cerber Ransomware in Ihren PC eingedrungen sind. Nach der Entdeckung wird das Programm die Malware automatisch entfernen, und Ihr Computer wird wieder sicher und sauber sein.

Wie man die Cerber Ransomware löscht

Entfernen Sie die Ausführungspunkte

  1. Drücken Sie Win+R und geben Sie regedit ein. Klicken Sie auf OK.
  2. Navigieren Sie zu HKEY_CURRENT_USER\Control Panel\Desktop.
  3. Löschen Sie den Wert SCRNSAVE.EXE auf der rechten Seite mit den Wertdaten %AppData%\{ZUFALLSGENERIERTE CLSID}\*.exe.
  4. Gehen Sie zu HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Command Processor\AutoRun.
  5. Löschen Sie den Zufallswert im rechten Fenster mit den Wertdaten %AppData%\{ZUFALLSGENERIERTE CLSID}\*.exe.
  6. Gehen Sie zu HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Explorer\Run.
  7. Wiederholen Sie Schritt 5.
  8. Gehen Sie zu HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run.
  9. Wiederholen Sie Schritt 7.
  10. Gehen Sie zu HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\RunOnce.
  11. Wiederholen Sie Schritt 9.

Beachten Sie bitte, dass wir mit*.exe einen Zufallsnamen einer .exe-Datei meinen.

Löschen Sie die Ransomware-Dateien

  1. Drücken Sie Win+R und geben Sie %ALLUSERSPROFILE%\Start Menu\Programs\ ein.
  2. Drücken Sie die Eingabetaste und löschen Sie eine Datei mit Zufallsnamen mit der Erweiterung .Ink.
  3. Wiederholen Sie die Schritte 1 und 2 an den folgenden Orten:
    %APPDATA%\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs\
    %USERPROFILE%\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs\
    %ALLUSERSPROFILE%\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs\
    %ALLUSERSPROFILE%\Application Data\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs\
  4. Drücken Sie erneut Win+R und geben Sie %AppData% ein. Klicken Sie auf OK.
  5. Finden Sie eine Zufallsklassen-ID und löschen Sie den Ordner zusammen mit der .exe-Datei.

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